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Achammer zu Verabschiedung des Grubengesetzes: „Verfahren verbessert“

Der Südtiroler Landtag hat die neue Fassung des Landesgesetzes über den Abbau von mineralischen Rohstoffen genehmigt. Der Gesetzentwurf dazu war von Landesrat Philipp Achammer in die Landesregierung eingebracht worden. Das Gesetzt zielt darauf ab, den Abbau zu minimieren und Umweltauswirkungen zu begrenzen.
„Es war bei der Erarbeitung des neuen Landesgesetzes wichtig, beim Abbau von mineralischen Rohstoffen eine Regelung zu finden, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Belange berücksichtigt und im Sinne eines Interessenausgleichs ist“, erklärte Landesrat Achammer. „Das ist uns gelungen, auch durch die Einbeziehung der betroffenen Verbände, sodass wir sagen können, eine gute Lösung gefunden zu haben, um ein Gleichgewicht zwischen Versorgungsbedarf und Rohstoffnutzug auf der einen und Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit auf der anderen Seite zu schaffen.“
Das Gesetz enthält Auflagen für Unternehmen, um Umweltausgleichsmaßnahmen zu verbessern und den Torfabbau gemäß Klimaplan zu reduzieren. Es gewährt Unternehmen Planungssicherheit und informiert die Bevölkerung frühzeitig über Grubenprojekte in der Gemeinde.
Abbaugenehmigungen werden nur erteilt, wenn der Rohstoffbedarf nachgewiesen wird, um Spekulation und Hortung zu verhindern. Es wird ein Monitoringsystem für Gruben und Steinbrüche eingeführt und eine Kartografie der Rohstoffvorkommen erstellt.
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#Wegweisend: Landesrat Achammer hat #Bilanz18_23 gezogen

Landesrat Philipp Achammer zog Bilanz über seine fünfjährige Amtszeit an der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie in Bozen. Er betonte die Bedeutung von Bildung und stellte das Projekt „Wege in die Bildung 2030“ vor, das im Schuljahr 2023/24 an sechs Pilotschulen starten wird.
Achammer sprach über die Herausforderungen im Bildungsbereich, insbesondere während der Pandemie, und betonte die Notwendigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen.
Im Bereich der Kultur forderte er eine stärkere finanzielle Unterstützung und betonte die Wichtigkeit von Kunstschaffenden. Er erwähnte auch Fortschritte im Bibliothekswesen und die geplante Eröffnung eines Bibliotheken Zentrums in Bozen im Jahr 2024.
In Bezug auf die Arbeit betonte Achammer den Arbeitskräftemangel und die Notwendigkeit, den Arbeitsmarkt attraktiv und resilient zu gestalten. Er sprach über die Stärkung der Arbeitsvermittlung und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit anderen Ressorts.
Schließlich betonte Achammer die Stärken der Südtiroler Wirtschaftsstruktur und die Notwendigkeit, Betriebe zu erhalten. Er erwähnte Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung, zur Unterstützung kleiner Betriebe und zur Steigerung der Nahversorgung. Abschließend äußerte er drei Wünsche für die Zukunft: den Interessensausgleich zu finden, den Zusammenhalt zu festigen und niemanden zurückzulassen.
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Arbeitsmarktservice: Zusammenarbeit zwischen Wien und Bozen

Landesrat Philipp Achammer besprach bei einem Treffen in Wien mit dem österreichischen Bundesminister Martin Kocher die Zusammenarbeit im Arbeitsmarktservice. Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und mögliche Kooperationen standen dabei im Mittelpunkt.
Achammer und Kocher betonten, dass der heimische Arbeitsmarkt flexibler, internationaler, digitaler und ökologischer werden müsse. Sie sprachen über Ausbau von Vereinbarkeitsmodellen, Förderung der Beschäftigung älterer Personen und Orientierung für junge Menschen. Sanktionen bei Nichtbeschäftigung sollten konsequenter umgesetzt werden.
„In zehn Jahren werden in Südtirol rund 30.000 Fachkräfte fehlen. Wir müssen jetzt handeln, damit es nicht zu einem Produktions- und Dienstleistungsabbau kommt“, sagte Achammer nach dem Gespräch. Die gezielte und qualifizierte Zuwanderung aus dem Nicht-EU-Raum wurde ebenso besprochen. Reduzierung von Teilzeitverhältnissen sollte verstärkt ermöglicht werden.
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Aussprachen mit sh.asus: Wohnen für Studierende leistbar machen

Teuren Wohnplätzen in Südtirol mit neuen Modellen entgegenzuwirken, war das zentrale Ziel von Gesprächen der „Südtiroler HochschülerInnenschaft“ mit Landesrat Achammer.
Um teure Wohnplätze für Studierende in Südtirol zu thematisieren, trafen sich die Vorsitzende der „Südtiroler HochschülerInnenschaft sh.asus“, Ariane Benedikter, deren Stellvertreter Alexander von Walther sowie Magdalena Scherer und Luca Pini von der „sh.asus“-Außenstelle Bozen mit Landesrat Achammer. Ein Ziel war, Lösungen für bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Hochschulstudierende in Südtirol haben Schwierigkeiten, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Die Diskussion drehte sich um Strategien gegen hohe Wohnkosten für Studierende. Modelle zur Förderung von Wohnheimen und Wohngemeinschaften standen im Fokus.
Besonders bei Wohnheimen wurde diskutiert, ob Mietbeihilfen oder Zuschüsse für Träger sinnvoller wären, um angemessene Preise zu gewährleisten. Landesrat Philipp Achammer wird bald entsprechende Modelle vorlegen. Die Genehmigung von Studierendenwohnheimen in Gewerbegebieten durch Bozen wurde positiv aufgenommen. Die Gemeinde plant, durch private Projektträger etwa 500 Studentenheimbetten zu schaffen.
„sh.asus“ kritisierte das aktuelle Zuteilungsverfahren für Wohnheimplätze, bei dem Schnelligkeit statt Bedürftigkeit zählt. Die Vertreter forderten ein System nach sozialen Kriterien, was auch von Achammer befürwortet wurde.
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LR Achammer bei Minister Polaschek: Studientitel, Schulorganisation

Zentrale Bildungsthemen, wie die Anerkennung von Studientiteln und das neue modulare Schulsystem in Südtirol, standen beim Treffen von Landesrat Philipp Achammer mit dem österreichischen Bildungsminister Polaschek im Mittelpunkt.
Landesrat Philipp Achammer traf während seines Wienaufenthalts mit dem österreichischen Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Martin Polaschek, zusammen. Sie erörterten verschiedene bildungspolitische Themen, wobei Achammer spezifische Anliegen Südtirols vorbrachte.
Ein Schwerpunkt war die Anerkennung von Studientiteln. Achammer betonte die Wichtigkeit einer raschen Ratifizierung des Notenwechsels zur Anerkennung von 26 Studientiteln. Auch die Anerkennung österreichischer Fachhochschulen in Italien war Thema, da Italien erstmals Verhandlungsbereitschaft signalisierte. Die Einführung berufsbefähigender Studien in Italien wurde diskutiert, da sie Anerkennungsprobleme aufwerfen könnte.
Achammer informierte den Minister über das neue modulare Triennium, das Südtirols Oberschulen mehr Wahlfreiheit bietet. Dabei wurde es mit der österreichischen „neuen Oberstufe“ verglichen. Beide Systeme sollen Erfolgsquoten erhöhen und Schulabbrüche verringern.
Weitere Themen waren die Ausbildung von Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern, Personalmangel im Bildungsbereich sowie Durchlässigkeit und Quereinstiegs-Möglichkeiten mit eigenem Berufsbild.
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Schülerreisen nach Brüssel: Absichtserklärung mit Österreich getroffen

Südtirol fördert künftig Schülerfahrten im Rahmen des Projekts „Jugend nach Brüssel“.Am 13. Juli 2023 hat Landesrat Philipp Achammer die Absichtserklärung mit Österreich in Wien unterzeichnet. Das Land unterstützt zukünftig Schülerfahrten nach Brüssel mit 250 Euro pro Schüler, um jungen Menschen die EU näherzubringen. Landesrat Achammer und Österreichs Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm haben diese Vereinbarung getroffen und unterzeichnet. „Die EU ist ein Friedensprojekt, das es zu bewahren gilt“, so Achammer. Die Absichtserklärung ermöglicht es, dass Südtiroler Schulklassen künftig die gleichen Reisepakete wie österreichische Klassen nutzen können, die von den ÖBB Rail Tours im Rahmen des Projekts angeboten werden.
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Neue Förderung für Unternehmerinnen: Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Fokus

Fast 11.000 Frauenunternehmen sind in Südtirol registriert, dies entspricht laut dem Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) aktuell nur 19,2 Prozent des Gesamtunternehmertums. Um diesem niedrigen Prozentsatz entgegenzuwirken, steht die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen in der Wirtschaft im Fokus.
Darum hat Landesrat Philipp Achammer ein Maßnahmenpaket in die Wege geleitet, um Unternehmerinnen, Selbstständige und Freiberuflerinnen mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Zeiten, in denen eine Unterbrechung der Tätigkeit wegen Schwangerschaft, Mutterschaft oder der Kindererziehung erforderlich ist, die Möglichkeit zu bieten, sich pro tempore von einer Person mit Erfahrung und Professionalität in der Unternehmensführung vertreten zu lassen. Diese Unterstützungsmaßnahme kann von Unternehmerinnen und Gesellschafterinnen in Anspruch genommen werden, deren Unternehmenssitz sich in Südtirol befindet. Für eine Vertretung mittels Arbeitsvertrags ist ein Beitrag von 80 Prozent auf den Nettobetrag der Lohnabrechnung vorgesehen. Die Vertretungsprojekte können eine Gesamthöchstdauer von 18 Monaten haben, welche im Falle von Mehrlingsschwangerschaften auf 24 Monate erhöht wird. Der Höchstzeitraum bezieht sich auf jedes zusammenlebende Kind unter 12 Jahren und kann den Zeitraum der Schwangerschaft umfassen. Es können nicht mehrere Projekte gleichzeitig eingereicht werden. Vorbehaltlich der Höchstdauer kann die Maßnahme für jedes Kind mehrmals beansprucht werden. Wer für die Vertretung freiberufliche Arbeit ankauft, dem werden 60 Prozent des steuerpflichtigen Betrages der Rechnungen anerkannt. Dabei kann eine finanzielle Unterstützung bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro pro Antrag gewährt werden.
„Es ist dies eine neue und wichtige Förderung für das weibliche Unternehmertum: damit stärken wir Frauen und deren Teilhabe in der Südtiroler Wirtschaft und leisten so einen Beitrag zur Gleichstellung.“, betont Landesrat Philipp Achammer.
Nähere Informationen zu Zugangsvoraussetzungen und Antragsstellung gibt es HIER
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Treffen in Rom: Landesrat Achammer bei Vize-Arbeitsministerin Bellucci

Vizeministerin für Arbeit und Sozialpolitik, Maria Teresa Bellucci sichert Landesrat Achammer bei einem Treffen in Rom Erleichterungen für Südtirols Ehrenamt zu. Außerdem wird die Möglichkeit überprüft, dass Jugendliche ab 14 Jahren die Erlaubnis erhalten, „geringfügigen Arbeiten“ nachzugehen.
Die Erleichterungen für Südtirols Ehrenamt, sollen ganz besonders für kleine Vereine wirksam werden. Im Dekret dazu werden dabei vor allem die Besonderheiten Südtirols berücksichtigt werden.
Ein ebenso wichtiges Anliegen des Landesrates war, Orientierungspraktika bereits für 14-Jährige zu ermöglichen. Achammer betont: „Vor allem am Übergang von der Mittelschule in die Oberschule geht es uns darum, Orientierung zu fördern, und zwar auch durch geringfügige Erfahrungsmöglichkeiten in der Arbeitswelt.“ Dabei verweist er auf eine EU-Richtlinie die leichte bzw. geringfügige Arbeiten für diese Altersgruppe vorsieht. Die EU-Richtlinie wurde in Italien jedoch nie angewandt, während sie zum Beispiel in Deutschland greift. Auch diese Angelegenheit will Vizeministerin Bellucci prüfen, auch wenn sie betont, dass es sich dabei um eine „sehr sensible Materie“ handle.
„Unserem gemeinsamen Einwirken in Rom sollen Taten folgen“, betonte Landesrat Achammer im Anschluss an das Arbeitstreffen.
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Standort der Schule mit internationalem Klassenzug steht fest

Nun steht es fest: der internationale Klassenzug nach dem Modell des „IB-International Baccalaureate“ wird am Realgymnasium Bozen mit dem Schwerpunkt angewandte Naturwissenschaften eingerichtet.
Für die Führung eines internationalen Klassenzuges haben sich insgesamt vier Südtiroler Oberschulen bei der Deutschen Bildungsdirektion beworben.
Somit wird voraussichtlich ab dem Schuljahr 2024/2025 am Realgymnasium in Bozen gemäß den Rahmenrichtlinien und Modalitäten der „International Baccalaureate Organization“ (IB-Organisation), einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in Genf, unterrichtet. Unterrichtet wird dabei größtenteils in englischer Sprache. Daher müssen Fachlehrerinnen und Fachlehrer die den Unterricht leiten Englischkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen können.
„Mit dem internationalen Klassenzug am Realgymnasium in Bozen stärken wir einerseits das Bildungsangebot in Südtirol, andererseits bieten wir damit ein international anerkanntes Bildungsmodell an“, betont Landesrat Philipp Achammer und erklärt: „Vorerst ist die Errichtung eines einzigen Klassenzuges geplant. Allerdings schließen wir nicht aus, das Angebot zu erweitern, wenn die Nachfrage groß ist.“
Foto: Realgymnasium Bozen und Fachoberschule für Bauwesen Peter Anich
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Für die Jugend – von der Jugend: 40 Jahre Landesjugendarbeit

In Bozen wurde das 40-jährige Jubiläum des Landesgesetzes zur Förderung der Jugendarbeit gefeiert.
Anlässlich der gesetzlichen ‚Grundsteinlegung‘ zur Förderung der Jugendarbeit in Südtirol am 1. Juni 1983 haben Landesrat Philipp Achammer und das Amt für Jugendarbeit in den Filmclub Bozen geladen: zu einem gemeinsamen Blick auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Jugendförderung. Dafür trafen sich mehr als 100 ehrenamtlichen und hauptberufliche Mitarbeitende der Südtiroler Jugendarbeit, Gemeindejugendreferentinnen und -referenten sowie die Podiumsgäste der Veranstaltung.
Bewusst wurde dabei der Jugend zu Beginn der Veranstaltung das Wort geben. Der 19-jährige Andreas Kofler, Teilnehmer am diesjährigen Jugendredewettbewerb, hat die Veranstaltung eröffnet.
Landesrat Philipp Achammer schärfte in seiner Rede den Blick für anstehende Herausforderungen: „Jugendarbeit ist eine Schlagzeile der Herzen.“ Der Jugend fehle es nicht an Möglichkeiten. Das Gegenteil sei der Fall. Die Jugend brauche heute mehr denn je etwas, woran sie sich festhalten, orientieren und glauben könne. Landesrat Achammer betonte: „Wir müssen den jungen Menschen all das Wichtige mitgeben, damit sie Wurzeln schlagen und Flügel entwickeln können.“ Dass der Jugend auch weiterhin Würde geschenkt werde, das wünscht sich Landesrat Achammer für die nächsten vielen Jahre in der Jugendarbeit.
Einen historischen Überblick zu 40 Jahre Jugendarbeit in Südtiroler gab der langjährige und ehemalige Direktor des Amtes für Jugendarbeit, Klaus Nothdurfter. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Jugend heute – was brauchen Jugendliche?“ welche vom Direktor des Amtes für Jugendarbeit Konrad Pamer moderiert wurde. Dabei wurde über anstehende Herausforderungen in der Jugendarbeit gesprochen und darüber, was es brauche, damit sich Jugendliche gesund entfalten und selbstbewusst ihre Zukunft gestalten können.
Mit Absicht wurde auch zum Abschluss der Veranstaltung der Jugend das letzte Wort überlassen. In ihrer beeindruckenden Abschlussrede griff Helena Wierer, eine 16-jährige Gewinnerin des diesjährigen Jugendredewettbewerbs in der Kategorie Klassische Rede, das Thema Schulnoten auf und betonte: „Schule sollte nicht ausschließlich auf Noten basieren, denn wir sind mehr als nur Zahlen in einem digitalen Register.“
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Achammer zu Verabschiedung des Grubengesetzes: „Verfahren verbessert“

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#Wegweisend: Landesrat Achammer hat #Bilanz18_23 gezogen

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Arbeitsmarktservice: Zusammenarbeit zwischen Wien und Bozen

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Treffen in Rom: Landesrat Achammer bei Vize-Arbeitsministerin Bellucci

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Standort der Schule mit internationalem Klassenzug steht fest

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Für die Jugend – von der Jugend: 40 Jahre Landesjugendarbeit

