Zentrale Bildungsthemen, wie die Anerkennung von Studientiteln und das neue modulare Schulsystem in Südtirol, standen beim Treffen von Landesrat Philipp Achammer mit dem österreichischen Bildungsminister Polaschek im Mittelpunkt.
Landesrat Philipp Achammer traf während seines Wienaufenthalts mit dem österreichischen Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Martin Polaschek, zusammen. Sie erörterten verschiedene bildungspolitische Themen, wobei Achammer spezifische Anliegen Südtirols vorbrachte.
Ein Schwerpunkt war die Anerkennung von Studientiteln. Achammer betonte die Wichtigkeit einer raschen Ratifizierung des Notenwechsels zur Anerkennung von 26 Studientiteln. Auch die Anerkennung österreichischer Fachhochschulen in Italien war Thema, da Italien erstmals Verhandlungsbereitschaft signalisierte. Die Einführung berufsbefähigender Studien in Italien wurde diskutiert, da sie Anerkennungsprobleme aufwerfen könnte.
Achammer informierte den Minister über das neue modulare Triennium, das Südtirols Oberschulen mehr Wahlfreiheit bietet. Dabei wurde es mit der österreichischen „neuen Oberstufe“ verglichen. Beide Systeme sollen Erfolgsquoten erhöhen und Schulabbrüche verringern.
Weitere Themen waren die Ausbildung von Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern, Personalmangel im Bildungsbereich sowie Durchlässigkeit und Quereinstiegs-Möglichkeiten mit eigenem Berufsbild.
