Landesrat Philipp Achammer zog Bilanz über seine fünfjährige Amtszeit an der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie in Bozen. Er betonte die Bedeutung von Bildung und stellte das Projekt „Wege in die Bildung 2030“ vor, das im Schuljahr 2023/24 an sechs Pilotschulen starten wird.
Achammer sprach über die Herausforderungen im Bildungsbereich, insbesondere während der Pandemie, und betonte die Notwendigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen.
Im Bereich der Kultur forderte er eine stärkere finanzielle Unterstützung und betonte die Wichtigkeit von Kunstschaffenden. Er erwähnte auch Fortschritte im Bibliothekswesen und die geplante Eröffnung eines Bibliotheken Zentrums in Bozen im Jahr 2024.
In Bezug auf die Arbeit betonte Achammer den Arbeitskräftemangel und die Notwendigkeit, den Arbeitsmarkt attraktiv und resilient zu gestalten. Er sprach über die Stärkung der Arbeitsvermittlung und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit anderen Ressorts.
Schließlich betonte Achammer die Stärken der Südtiroler Wirtschaftsstruktur und die Notwendigkeit, Betriebe zu erhalten. Er erwähnte Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung, zur Unterstützung kleiner Betriebe und zur Steigerung der Nahversorgung. Abschließend äußerte er drei Wünsche für die Zukunft: den Interessensausgleich zu finden, den Zusammenhalt zu festigen und niemanden zurückzulassen.
