• Willkommen!

    Willkommen!

    Herzlich willkommen bei „Gemeinsam Südtirol„.

  • Neuerungen für Schul- und Kindergartenverkehrsdienste

    Neuerungen für Schul- und Kindergartenverkehrsdienste

    Für Südtiroler Schülerinnen und Schüler, welchen es nicht möglich ist, einen öffentlichen Linienverkehrsdienst oder einen Schülerverkehrsdienst als Mitfahrer zu beanspruchen, richtet das Land Sonderdienste ein. 

    In der Landesregierung am 10. Januar haben wir neue Richtlinien für die eigenen Schülerverkehrsdienste und für die Verkehrsdienste für Kindergartenkinder beschlossen.

    Die neuen Richtlinien verringern die Distanz zwischen Wohnort und Schule beziehungsweise Wohnort und nächstgelegene Haltestelle der öffentlichen Linienverkehrsdienste, ab welcher für den Transport angesucht werden kann. Diese wurde von 2 km auf 1,5 km reduziert. Auch der Begriff „Wohnort“ wird in den neuen Richtlinien genauer definiert. Dies soll Missverständnisse bei den Ansuchen vermeiden.

    Das neue Regelwerk verändert die komplexen Bestimmungen zwar nicht grundlegend, definiert aber den Ablauf und die Zugangsvoraussetzungen besser und schafft dadurch mehr Klarheit und verwaltungstechnische Sicherheit, um die Dienste zeitgerecht einrichten zu können.

    Foto: Hannes Niederkofler

  • Lehrpersonal: Erster Teil-Landeskollektivvertrag unterzeichnet

    Lehrpersonal: Erster Teil-Landeskollektivvertrag unterzeichnet

    Zahlreiche Verbesserungen für das Lehrpersonal der Schulen staatlicher Art stehen nun an. Diese konnten durch die Einigung auf den ersten Teil-Landeskollektivvertrages (LKV) zwischen den Verhandlungsführenden der Vertragsparteien erzielt werden.

    Von dieser Besserstellung sind 10.000 Lehrpersonen in Südtirols Grund-, Mittel- und Oberschulen betroffen. Drei Bereiche standen bei den Verhandlungen im Mittelpunkt: die Erhöhung der persönlichen Zusatzvergütung (um insgesamt 20 Millionen Euro), eine flexiblere Handhabung der Leistungsprämie und die flexiblere Besoldung des abgeordneten oder zur Verfügung gestellten Personals.

    Das Ergebnis ist insbesondere in Zeiten von Preissteigerungen und größeren Herausforderungen im Schulalltag ein gemeinsames Signal der Verantwortung. Insgesamt ist ein ausgewogener Abschluss gelungen. 

    Foto: LPA/Ingo Dejaco

  • On the road: Räume bauen, damit Freiräume entstehen

    On the road: Räume bauen, damit Freiräume entstehen

    Am 2. Dezember 2022 haben wir gemeinsam mit dem Forum Prävention und dem Dachverband für offene Jugendarbeit „netz“ zur Tagung „On the road“ eingeladen, um das Thema Streetwork zu vertiefen und über die Zukunft der Praxis der Straßensozialarbeit zu diskutieren. 

    Streetwork übt eine überaus relevante soziale strategische Funktion aus. Sie erreicht und unterstützt gerade diejenigen, die für alle anderen Dienste und Anlaufstellen unerreichbar sind. Die Tagung diente sowohl zur Standortbestimmung als auch zur Definition der Zukunftsperspektiven, vor allem im Hinblick auf die steigenden Herausforderungen und die stetig wachsende Erwartungshaltung der Gesellschaft.

  • Nachmittagsbetreuung: Angebot soll ausgebaut werden

    Nachmittagsbetreuung: Angebot soll ausgebaut werden

    Wir arbeiten an einem flächendeckenden Angebot für die Nachmittagsbetreuung.

    Bei einem Treffen mit Landesrätin Waltraud Deeg und den Trägerorganisationen der Nachmittagsbetreuung habe ich mich klar für die Absicherung und einen Ausbau dieses Angebots ausgesprochen. Die Angebote reichen von der Hausaufgabenbetreuung, über musikalische und sportliche Aktivitäten bis zum Angebot des freien Spiels und der Freizeitbegleitung. 

    Wenn wir einen Qualitätssprung nach vorne machen wollen, müssen wir uns auf Augenhöhe begegnen und das Angebot flächendeckend ausbauen. Dafür ist es nötig, den Prozess der Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen und Trägerorganisationen systematisch aufzustellen und abgestimmte Lösungen für die Familien zu finden.

  • Treffpunkt Wirtschaft: Reger Austausch zwischen Politik und Wirtschaft

    Treffpunkt Wirtschaft: Reger Austausch zwischen Politik und Wirtschaft

    Der aktive Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ist wichtig. Daher habe ich gemeinsam mit dem Landesrat Arnold Schuler im Sommer/Herbst 2022 die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Wirtschaft“ lanciert. Über 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik haben an den Veranstaltungen im Sarntal, Eisacktal, Pustertal und Burggrafenamt gemeinsam mit uns über künftige Herausforderung des Wirtschaftsgeschehens in Südtirol diskutiert.

    Eine Vielzahl an Themen wurden im Zuge dieser Veranstaltungsreihe aufgegriffen: Arbeits- oder Fachkräftemangel, die praktische Ausbildung von Jugendlichen, die Stärkung Südtirols als Arbeitgeberland oder das weibliche Unternehmertum, die Rolle der Nahversorger und der Regionalität oder die Unterbringung von Mitarbeitenden in Gewerbezonen, ob Wein- oder Obstbau, Holzwohnungsbau oder eine qualifizierte und gesteuerte Zuwanderung von Arbeitskräften.

    Bei den Gesprächen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft haben wir gesehen, dass Südtirols Wirtschaft zwar rund läuft, aber die Herausforderungen, welche das Wirtschaftsgeschehen aktuell und in den folgenden Jahren bewegen werden, beachtlich sind. Genau deshalb ist ein solcher Austausch zwischen Politik und Wirtschaft umso wichtiger.

    Konstruktiv und rege war der Austausch bei den Treffen, mit vielen guten Impulsen. Ein erfolgreicher Dialog, auf dem wir aufbauen und politische Handlungsfelder ableiten können.

  • Erfolgreiche Verhandlung in Wien: 26 weitere Studientitel anerkannt

    Erfolgreiche Verhandlung in Wien: 26 weitere Studientitel anerkannt

    Die Anerkennung von 26 weiteren Studientiteln ist ein großartiges Verhandlungsergebnis, welches wir bei der 27. Tagung der bilateralen Expertenkommission Italien-Österreich am 13. Dezember 2022 erzielen konnten. Es kommt vielen Südtiroler Studierenden in Österreich zugute.

    Erfolgreich verhandelt wurde über die Anerkennung und die Gleichwertigkeit von zusätzlichen sechs Bachelor-, zehn Masterstudien und zehn Lehramtsstudiengänge vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich. Diese rechtliche Grundlage garantiert ein sehr schlankes Anerkennungsverfahren für die Absolventinnen und Absolventen. Besonders die Anerkennung weiterer Lehramtsstudien naturwissenschaftlicher Fächer ist erfreulich, zumal zahlreiche Südtiroler Studierende diese Ausbildungen abschließen und in der Schule dringend gebraucht werden. Auch anerkannt wird zukünftig beispielsweise die neue Form des Integrierten Studiums der Rechtswissenschaften in Innsbruck.

    Bei allen Verhandlungsdelegationen möchte ich mich nochmal für die gute und erfolgreiche Arbeit bedanken.

    Hier geht es zur Liste aller neu anerkannten Studientitel

  • Anerkennung von 26 weiteren Studientiteln

    Anerkennung von 26 weiteren Studientiteln

    Österreichisches Masterstudium Lehramt
    Bewegung und Sport
    Biologie und Umweltkunde
    Chemie
    Ethik
    Geographie und Wirtschaftskunde/Geographie und Wirtschaft
    Informatik/Informatik und Informatikmanagement
    Italienisch
    Mathematik
    Physik
    Psychologie und Philosophie
    Österreichisches Bachelorstudium
    Astronomie
    Europäische Ethnologie
    Philosophie, Politik und Ökonomie
    Recht und Wirtschaft
    Wirtschaft und Recht
    Wirtschaftsrecht
    Österreichisches Diplomstudium
    Rechtswissenschaften:
    Integriertes Diplomstudium der Rechtswissenschaften – Italienisches Recht
    Österreichisches Masterstudium
    Europäische Ethnologie
    Altertumswissenschaften
    Cross-Disciplinary Strategies Applied Studies in Art, Science, Philosophy and Global Challenges
    Global Challenges and Sustainable Developments
    Global Studies
    Energietechnik
    Recht und Wirtschaft
    Wirtschaft und Recht
    Wirtschaftsrecht
  • Treffen mit Arbeitsministerin Calderone: Sicherung und Förderung des Südtiroler Arbeitsmarktes

    Treffen mit Arbeitsministerin Calderone: Sicherung und Förderung des Südtiroler Arbeitsmarktes

    Es herrscht Handlungsbedarf im Bereich Fachkräftemangel in Südtirol. Angesichts dieser Herausforderungen tauschte ich mich am 29. November in Rom mit der Arbeitsministerin Marina Elvira Calderone über mögliche Maßnahmen aus.

    Insbesondere die duale Ausbildung ist ein wichtiger Pfeiler, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Daher ist es notwendig, die praktische Ausbildung gezielt zu fördern und weiter zu stärken. Zudem muss es möglich sein, Zuwanderung am Arbeitsmarkt besser zu steuern. Wir benötigen Kriterien, um sicherzustellen, dass vorrangig jene Arbeitskräfte dauerhaft ins Land kommen, deren Qualifikationen den Bedürfnissen der lokalen Betriebe entsprechen. Auch die sogenannten Voucher, mit denen gelegentliche Nebentätigkeiten vergütet werden, sollen wieder eingeführt werden. Diese sind eine unbürokratische Möglichkeit, Menschen gerade in der post-pandemischen Zeit wieder ins Arbeitsleben zu bringen. Das Ausbildungsangebot für junge Menschen bildete einen weiteren Gesprächspunkt in diesem Austausch. Es ist für unser Land absolut notwendig, dass weiterhin allen jungen Menschen der Zugang zu Sommerpraktika möglich ist und nicht ausschließlich jenen, die weder studieren noch eine Ausbildung absolvieren oder arbeiten. Da es Südtirolerinnen und Südtiroler in den Sommermonaten ermöglicht echte Berufserfahrung zu sammeln.

  • Kulturperspektiven 2.0: Wirtschaft und Kultur im Gespräch

    Kulturperspektiven 2.0: Wirtschaft und Kultur im Gespräch

    Was Kultur für die Wirtschaft leisten kann wird häufig unterschätzt. Umso wichtiger ist es darum den Austausch zwischen Kultur und Wirtschaft zu intensivieren. Darum habe ich im Herbst 2022 an drei Abenden in Meran, Naturns und Bruneck mit Podiumsgästen aus Kunst, Kultur und Wirtschaft über Herausforderungen und Chancen für Südtirols Kulturpolitik gesprochen.

    In der Veranstaltungsreihe welche unter dem Namen „Kulturperspektiven 2.0: Wirtschaft und Kultur im Gespräch“ stattfand, wurden je nach Podiumsgästen unterschiedliche Themen in Verbindung mit Kunst und Kultur diskutiert. So ging es in der Veranstaltung in Bruneck beispielsweise um folgende Fragen „Wie ist die Reflexion auf Kultur in Südtirols Gesellschaft?“, „Wie ist der Stellenwert der Kultur?“ und „Welche Rolle hat die Kultur gegenüber der Wirtschaft und welche Verantwortung die Wirtschaft gegenüber der Kultur?“. 

    Die Diskussionsabende waren gut, klug und bereichernd. Sie haben zum einen auf Notwendigkeiten, Dringlichkeiten oder neue Ansätze aufmerksam gemacht, zum anderen gezeigt, dass Wirtschaft und Kultur mehr gemeinsam haben, als man auf dem ersten Blick glaubt. Umso mehr gilt es, im Dialog zu bleiben. Denn Kunst, Kultur und Wirtschaft müssen zusammenwirken, um eine gemeinsame Zielrichtung, ein gemeinsames gesellschaftliches und kulturelles Projekt für dieses Land zu haben.

  • Wordskills als Anreiz für Berufswege

    Wordskills als Anreiz für Berufswege

    Es ist nicht einfach, Lehrlinge zu finden. Doch gibt es in unserem Land Vorzeigebetriebe, die sich die Zeit nehmen, den Lehrlingen wirklich etwas beizubringen und ihnen eine fundierte Ausbildung bieten.

    Gemeinsam mit der österreichischen Staatssekretärin Claudia Plakolm besuchte ich Anfang November die Worldskills, die internationalen Berufswettbewerbe, in der Messe Bozen. Sie nutzte ihren Südtirol Besuch aber auch um sich über die duale Ausbildung auszutauschen. Während sich in Südtirol nur etwa ein Drittel der Pflichtschulabgänger für eine duale Ausbildung entscheiden ist es in Österreich ein Anteil von 42 Prozent, der den Lehrberuf wählt.

    Wer Begeisterung und Leidenschaft für ein Handwerk mitbringt, für den sollte eine Lehre die erste Berufswahl sein. Genau dies versuchen wir mit verschiedensten Maßnahmen zu fördern, damit wir auch in Südtirol wieder mehr junge Talente für diesen Beruf begeistern können.