Es herrscht Handlungsbedarf im Bereich Fachkräftemangel in Südtirol. Angesichts dieser Herausforderungen tauschte ich mich am 29. November in Rom mit der Arbeitsministerin Marina Elvira Calderone über mögliche Maßnahmen aus.
Insbesondere die duale Ausbildung ist ein wichtiger Pfeiler, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Daher ist es notwendig, die praktische Ausbildung gezielt zu fördern und weiter zu stärken. Zudem muss es möglich sein, Zuwanderung am Arbeitsmarkt besser zu steuern. Wir benötigen Kriterien, um sicherzustellen, dass vorrangig jene Arbeitskräfte dauerhaft ins Land kommen, deren Qualifikationen den Bedürfnissen der lokalen Betriebe entsprechen. Auch die sogenannten Voucher, mit denen gelegentliche Nebentätigkeiten vergütet werden, sollen wieder eingeführt werden. Diese sind eine unbürokratische Möglichkeit, Menschen gerade in der post-pandemischen Zeit wieder ins Arbeitsleben zu bringen. Das Ausbildungsangebot für junge Menschen bildete einen weiteren Gesprächspunkt in diesem Austausch. Es ist für unser Land absolut notwendig, dass weiterhin allen jungen Menschen der Zugang zu Sommerpraktika möglich ist und nicht ausschließlich jenen, die weder studieren noch eine Ausbildung absolvieren oder arbeiten. Da es Südtirolerinnen und Südtiroler in den Sommermonaten ermöglicht echte Berufserfahrung zu sammeln.
